Modul

Im Kontext der Enterprise Data Integration werden inhaltliche Datenstrukturen (wie Kontakte, Firmen, Verträge etc.) in Enterprise Systemen (wie CRM-System, ERP-System, Marketing Automation Applikation etc.) in Modulen organisiert. Diese folgen in der Regel einem relationalen Datenbankschema. Damit repräsentieren Module in der Regel einfach ausgedrückt Tabellen in relationalen Datenbanken.

Die DataEngine ist auch in Modulen organisiert, welche einem relationalem Schema folgen. Du kannst in der DataEngine beliebig viele Module anlegen und diese ebenso beliebig zueinander in Beziehung setzen (Relationen bilden).

Oftmals fällt im gleichen Kontext auch das Wort Entität. Dabei werden die Begriffe Modul und Entität in der Regel gleichbedeutend verwendet. Entität beschreibt ein eindeutig identifizierbares Objekt und damit ist oftmals das inhaltliche Objekt eines Moduls gemeint, wie z.B. ein Kontakt (Kontaktentität). Module enthalten somit Entitäten und weitere zugehörige Funktionalitäten (Bearbeiten, Versenden, Anzeigen, Filtern der Entitäten etc.).

Relationale Schemata

Um dir die Idee von Modulen näherzubringen, veranschaulichen wir eine der gängigsten Datenstrukturen im Enterprise Bereich in einem relationalen Schema: Kontakte und Firmen. Dabei verwenden wir ein sehr reduziertes Beispiel mit wenigen Feldern – für eine bessere Übersicht. In einem Enterprise System, wie einem CRM-System, werden unter anderem Kontakte und Firmen gespeichert. Schauen wir uns zuerst das Kontaktmodul an (enthält die Kontaktentität).

Modul: Kontakte

Normalerweise enthält das Kontaktmodul natürlich noch sehr viel mehr Informationen über einen Kontakt wie z.B. Nachname, Telefonnummer, E-Mailadresse, zugeordneter Vertriebler etc.

ID Name Account
1 John SAP AG
2 Jane HubSpot, Inc.
3 Mary SAP AG

Modul: Firmen

Normalerweise enthält das Firmenmodul natürlich noch sehr viel mehr Informationen über eine Firma  wie z.B. Adresse, Rechnungsadresse, Vorstand oder Geschäftsführung, Branche, Umsatz etc.

ID Name
A SAP AG
B HubSpot, Inc.

Die Module Kontakte und Firmen stehen in einer Beziehung zueinander. Jedem Kontakt ist nämlich eine Firma zugeordnet. John ist zum Beispiel die SAP AG zugeordnet, Jane die HubSpot, Inc. Einer Firma können jedoch mehrere Kontakte zugeordnet sein. Zum Beispiel sind der SAP AG sowohl John als auch Mary zugeordnet. Damit sind einer Firma entweder ein oder mehrere Kontakte zugeordnet.

Die Relation zwischen Kontakten und Firmen wird somit als eine 1:n-Relation bezeichnet.

Die gängigsten Relationen zwischen Entitäten sind: 1:1, 1:n, n:m

Für die Zuordnung der beiden Module benötigt es eine Relationstabelle:

Relationstabelle

Contact_ID Account_ID
1 A
2 B
3 A

Über die Relationstabelle kann dem Kontakt mit der ID 1 (John) die Firma mit der ID A (SAP AG) zugeordnet werden. Wie bereits beschrieben ist es eine 1:n-Relationstabelle. Um Relationen zwischen Entitäten zu beschreiben, werden ERM (Entity-Relationship-Model) verwendet. Ein reduziertes und vereinfachtes ERM des oben beschriebenen Falls findest du unten.

The entity relation model (ERM) shows the relation between contacts and accounts. They have an 1:n-relation.

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