< 1 Min. Lesezeit

Workflows oder wie ich Last auf die DataEngine bringe

Verfasst von
Erlebe die Marini Integration Platform in einer Online Demo und lass dich beraten.
2021-03-18-DataEngine-Usage-Monitoring

Im Zuge unseres Monitorings der DataEngine-Instanzen stellten wir ungewöhnlich hohe Festplatten- und CPU-Aktivitäten fest. Unsere Nachforschungen ergaben, dass die Ursache in schlecht konfigurierten Workflows lag.

Hier die Ausgangslage, die wir gesehen haben:

2021-03-18-DataEngine-Usage-Monitoring

Das obere Diagramm zeigt eine CPU Auslastung von um die 40%, verbunden mit hohen Leseaktivitäten auf die Festplatten (mittleres und unteres Diagramm – grüne Linie).

Dieser Workflow war dafür verantwortlich:

2021-03-18-DataEngine-Usage-View

Was wir hier sehen, ist ein Workflow, der nicht nur im Scheduler (also minütlich läuft), sondern auch beim Speichern. (1) Desweiteren haben wir keine Conditions gesetzt, so dass dieser Workflow minütlich auf alle Datensätze in Module angewendet wird. (2) Was hier nicht sichtbar ist, das die Action den Datensatz selber aktualisiert, was wiederum ein „On-Save“ Event und damit wieder diesen Workflow auslöst. (3)

So wurde eine rekursive Schleife gebaut, die erst aussteigt, wenn es ein Speicherfehler gibt. Das Ändern des gleichen Datensatzes, ohne eine entsprechende Condition und gleichzeitigem Aufruf des gleichen Workflow ist tödlich. Hier war die Instanz kaum benutzbar während der Ausführung.

Fazit:

Sollen wiederholt die gleichen Datensätze über einen Workflow aktualisiert werden, so sind entsprechende Bedingungen zu setzen, um rekursive Schleifen zu vermeiden. Werden mehrere Actions hintereinander ausgeführt (mit Änderung des aufrufenden Datensatzes), so sollte die Bedingung für die Ausführung des Workflows gleich zu Beginn gesetzt werden. Dadurch wird ein erneuter Aufruf verhindert.

Erlebe die Marini Integration Platform in einer Online Demo und lass dich beraten.
und
Themen:
DataEngineKristian WereliusProzessautomatisierung

Customer Intelligence: Strategien und Use Cases zur Nutzung von Kundendaten

Hrsg. Prof. Dr. Emanuel Bayer und Manuel Marini · Springer Gabler, 2025

Der Sammelband zeigt, wie aus Kundendaten messbarer Wert wird — mit 22 Beiträgen aus Wissenschaft und Praxis, strukturiert entlang der fünf Stufen des Customer Intelligence Evolution Framework (CIEF).

  • Framework: Targets & Commitment, Data Integration, Data Quality, Insights, Use Cases
  • Themen: Golden Record, Customer Data Platform, Datenanreicherung, KI-gestützte Personalisierung, Compliance
  • Praxis: Erfahrungsberichte u. a. von Commerzbank, Deutsche Bank, ADAC, Dun & Bradstreet und IKB

Weitere Beiträge aus den Bereichen

Das Ende des Tokenmaxxing: Warum mehr KI nicht automatisch mehr Wert schafft

4 Min. Lesezeit

Tokenverbrauch ist eine Ressourcenmetrik, kein Erfolgsmaß. Wie du Adoption, Kosten und Geschäftswirkung getrennt steuerst und KI wirtschaftlich einsetzt.

Agentur, iPaaS oder Eigenentwicklung: Drei Wege zur CRM-Integration im Vergleich

Agentur, iPaaS oder Eigenentwicklung: Drei Wege zur CRM-Integration im Vergleich

7 Min. Lesezeit

Agentur, iPaaS oder selbst bauen? Drei Wege zur CRM-Integration im Vergleich, mit Blick auf Kosten, Risiken und den DACH-Mittelstand.

RevOps ohne Datenintegration: Warum Revenue Operations im Mittelstand an Excel scheitert

RevOps ohne Datenintegration: Warum Revenue Operations im Mittelstand an Excel scheitert

5 Min. Lesezeit

RevOps verspricht durchgängige Steuerung des Umsatzprozesses. Ohne Datenintegration bleibt davon im Mittelstand nur ein Team, das Excel-Tabellen baut.